Stadtteillotse Weimar-West

Wo wohnen schön ist!

Rabenwäldchen

Foto: Blick auf das Rabenwäldchen 2019 - Quartiersmanagement


Foto: Blick auf die Brunnenstube 2019 - Quartiersmanagement


Zwischen der Prager- und Moskauer Straße, gegenüber dem Bahnhof Weimar-West, befindet sich ein kleiner Laubwald. In diesem kleinen Waldstück sind drei Quellen zu finden. Diese werden als Rabenquellen bezeichnet und sind Namensgeber für das Waldstück. Die dort ansässigen Brunnenstuben dienen der Wasserversorgung Weimars.

  • Foto: J. Heimann
  • Foto: Stadtarchiv Weimar

 

1977 wurden bei den Räumungsarbeiten im Bereich des heutigen „Rabenwäldchens“ 2500 Keramikbruch-stücke aus dem 9. Und 10.Jahrhundert gefunden. Mit dem Fund aus einer ehemaligen slawischen Siedlung zählt dieser mit zu den größten und bedeutendsten in Thüringen.

1983 war die Brunnenstube in einem sehr schlechten Zustand.

1984 und 1985 wurden zwei der Brunnenstuben saniert und ausgebaut. 

1990 Neben dem Paradies wurde auch das Rabenwäldchen mit seinen Brunnenstuben zum Naturschutzdenkmal erklärt.

Foto: Stadtarchiv Weimar


  • Foto: Quartiersmanagement
  • Foto: Quartiersmanagement
  • Foto: Quartiersmanagement
  • Foto: Quartiersmanagement
  • Foto: Quartiersmanagement


Damit das Rabenwäldchen auch weiterhin keinen verwahrlosten Eindruck hinterlässt, ist das Gelände in den vergangenen Jahren immer wieder bei den jährlich stattfindenden Putzaktionen des Vereins Löwenstarke Stöberkiste und des Quartiersmanagement dabei. Der Brunnenmeister von Weimar bietet dabei oft den aktiven Helfenden gerne eine Vorführung der Brunnenstuben an.

Quellen: 

  • Gerd Seidel und Walter Steiner, Baustein und Bauwerk in Weimar (Tradition und Gegenwart: Weimarer Schriften 32), Weimar 1988, S. 60
  • Bürgerinformationen Weimar-West - Auflage 1-30
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